Im DFB-Pokal bei Holstein Kiel

Die Auslosung des DFB-Pokal-Viertelfinals führte uns am vergangenen Dienstag zum Auswärtsspiel nach Kiel. Eine Autobesatzung aus dem Sauerland (Horni, Droege, Pippo und ich) und 2 weitere Mitglieder unseres Fanclubs aus Berlin (Lukas und Gabriel) wollten sich diese Highlight nicht entgehen lassen und machten sich dementsprechend auf den Weg nach Schleswig-Holstein. Es gibt Auswärtsfahrten, zu denen sollte oder kann man eigentlich gar nichts schreiben, Kiel war so eine Tour, aber ich versuche es dennoch:

Batroff – mit einem E!

(Bericht von Maxi)

Die Auslosung des DFB-Pokal-Viertelfinals führte uns am vergangenen Dienstag zum Auswärtsspiel nach Kiel. Eine Autobesatzung aus dem Sauerland (Horni, Droege, Pippo und ich) und 2 weitere Mitglieder unseres Fanclubs aus Berlin (Lukas und Gabriel) wollten sich diese Highlight nicht entgehen lassen und machten sich dementsprechend auf den Weg nach Schleswig-Holstein. Es gibt Auswärtsfahrten, zu denen sollte oder kann man eigentlich gar nichts schreiben, Kiel war so eine Tour, aber ich versuche es dennoch:

Für die Jungs aus dem Sauerland ging es um 10.15 Uhr ab Eversberg los bzw. 10.30 Uhr ab Ostwig. Mit an Bord waren die wohl größten Fanclub-Hits der vergangenen 20 Jahre, man kann sich vorstellen, was im Auto los war. Ohne größere Staus schlängelten wir uns also ganz entspannt durch die Republik und erreichten Kiel um Punkt 14 Uhr. Im Hotel wurden dann die Schlüssel für die Zimmer Wilmers mit einem L und Batroff mit einem E abgeholt und man schmiss sich dem Wetter entsprechend in Schale: lange Unterplinte, Thermo-Hemd, dicke Socken usw. was man eben so braucht. Lange Unterhosen sind übrigens nicht in jeder Situation von Vorteil… Dann mal raus in die Stadt und ne vernünftige Lokalität zur Zeitüberbrückung suchen. Das angesteuerte Irish-Pub hatte noch geschlossen, aber Pippo erspähte direkt die „Bierstube“: „Moin, gibt’s hier was zu trinken?“ „Nee, nur Flaschenbier!“ Aha, also rein in die gute Stube. Zur Begrüßung spendierte uns ein gewisser  Professor Janosch, seines Zeichens Professor der Psychologie und Dummschwätzens, direkt mal nen Küstennebel und kurz darauf ne freche Minze! Pappkopp! Bei nem leckeren DAB erzählte er uns dann, dass er ruhig weiter trinken könne, denn sein Navi würde ihn gleich nach Hause fahren. So hatte er ca. 20 Bier und ne Pulle Minze (50 Umdrehungen) drin und steuerte seinen Mercedes gegen 16 Uhr dann Richtung Heimat, was’n Typ… Angelika gab uns noch nen Tipp zum Essen und Trinken mit auf den Weg, welche wir dann auch brav befolgen würden.

Also erst ins Schweinske auf nen Grillteller. Versehentlich hatte ich Grillplatte gesagt und die freundliche Bedienung wies mich darauf, dass ich wohl Grillplatte gesagt hatte, diese aber für 2 Personen wäre. Gut, dann eben den Grillteller. Hätte ich bloß die scheiß Platte genommen, der Grillteller war irgendwo in einer Sättigungslage von nem Joghurt oder nem Zwieback. Den Teller hat übrigens jeder bestellt, dementsprechend zufrieden waren auch alle! Naja, weiter ging’s zum nächsten Tipp, Meggy, in Fachkreisen wohl auch 2-Titten-Krug nach der Besitzerin genannt. Hier gab’s neben Warsteiner 0,4 Tulpen auch ne nette Jukebox, die bis kurz vor Anpfiff von uns in Beschlag genommen wurde. Irgendwann gesellte sich noch ein älteres Pärchen an die Theke, wobei der weibliche Teil wohl schon rotzevoll war. Anders ist nicht zu erklären, warum sie die ganze Zeit selber versuchte zu Zapfen und die Schnäpse nur zu ¾ austrank, um den Rest ihrem Mann zu überlassen. Was für Vögel…

Per Taxi ging es dann zum Stadion, die Temperatur war eigentlich auszuhalten, aber das nächste Highlight gab es schon wieder an der Bierverkaufsbude. Hier gab es tatsächlich Light Bier, dafür aber Glühwein mit Schuss! Ne Erklärung hatte niemand parat und der Glühwein schmeckte wirklich komplett beschissen! Das Spiel war nix besonderes, wurde souverän mit 4-0 nach Hause geschaukelt.

Nach dem Spiel wieder ab nach Meggy, die aber wohl irgendwie schlecht geschissen hatte. Nix mit singen, nix mit laut, na denn, jetzt wird wohl das Irish Pub auf haben. Da dann noch auf nen kurzen bzw. längeren Abstecher rein, jeder wie er wollte. Der Laden war auch recht voll und man dachte eigentlich, das wäre ne kleine Kaschemme gewesen, allerdings ging plötzlich ein Türchen auf und man stand in einem etwas größeren Festsaal! Naja, irgendwie schienen Dortmunder nicht so wirklich willkommen, war uns aber auch egal, wir bleiben trotzdem.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück zurück Richtung Heimat und man kann sagen: Kiel ist ne Reise wert.

 

Ich hätte sicher noch mehr schreiben können, aber aus Zeitmangel 😉 fällt dieser Bericht mal etwas kürzer aus.